DAS MĂ„NNLICHE UND DAS WEIBLICHE AUSBALANCIEREN 16.02.2021

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Seepferdchen

"Die Wunde ist der Ort in dem das Licht in dich eintritt." Rumi

 

Wir alle sind gerade gefordert und werden auch gefördert, wir werden gefordert und gefördert uns weiterzuentwickeln und notfalls auch uns zu verändern und uns dementsprechend an die neuen Energien anzupassen. Dies wirkt sich besonders stark in unseren partnerschaftlichen Beziehungen aus, da dort oft auch die größte Nähe besteht und unser Partner unsere "wunden" Punkte meistens besser kennt und trifft als kaum jemand anderer.

Das Männliche war so viele Jahre in der "Vorherrschaft" und auch die Frauen werden seit den 1970iger Jahren immer mehr zu Männern "erzogen". Die Ursache für das Ungleichgewicht der Kräfte geht sehr, sehr weit zurück und hat auch in diesem Fall wieder zu tun mit der sogenannten Invasion der Dunkelwesen vor vielen Tausenden von Jahren. Die Finsterwesen hassen alles Weibliche, denn ihr Motto ist nur das Zerstören - das Motto jeder wahren Frau ist aber immer das Bewahren und die bedingungslose Liebe.

Der Neumond im Wassermann letzte Woche hat Vieles in Bewegung gebracht - alte verkrustete Strukturen auch und vor allem in Beziehungen wollen jetzt ge- und erlöst werden. Es ist einfach jetzt die Zeit dafür. Damit tun sich in den meisten Fällen die Frauen leichter, da Frauen grundsätzlich näher an ihrer Seele sind und man sieht ja zum Beispiel auch in den Yogaeinheiten hauptsächlich Frauen oder eben Männer die ihre weiche Seite schon leben können.

Auch ich hab in vielen Jahren meines Lebens (wieder) lernen dürfen, was es heißt eine Frau zu sein, denn nur weil man als Frau geboren wird, heißt das ja noch lange nicht, das man diese Qualitäten dann auch lebt. Wir alle - egal ob Mann oder Frau - wurden von Geburt an vom Weiblichen ferngehalten, zumindest meine Generation wurde sofort nach der Geburt von der Mutter getrennt - die Babys wurden in separaten Räume ganz alleine "aufbewahrt" - was das für uns alle ganz konkret auf der emotionalen Ebene geheißen hat, können wir uns wohl alle nicht recht vorstellen. Traumatisiert wird jeder Mensch hier auf Erden von Geburt an - es sei denn es ist eine Hausgeburt...

Wenn die Umstände als Kleinkind, im Kindesalter, in der  Jugend und im späteren Leben sehr herausfordernd sind "flüchtet" die Frau schon einmal in männliche Qualitäten um sich eben auch schützen und "behaupten" zu können. Die Aufgabe des Mannes ist es, die Frau zu beschützen (auch in sich) und die Aufgabe der Frau ist es den Mann zu seiner Seelenqualität, sprich zu seinem Herzen, zu führen.

Wenn sich eine Frau zu sehr ins Männliche "verstrickt" schlägt sich das auf die eigene Gesundheit, meist sind davon die Unterleibsorgane betroffen (Stichwort Menstruationsbeschwerden aller Art) die mögen zu viel "Männlichkeit" im eigenen System nicht besonders. Ich mag hier in dieser Offenheit darüber schreiben und berichten um dir auch ein wenig die "Scheu" vor mir zu nehmen, ich habe auch aus "Fehlern" lernen dürfen und mache es immer noch jeden Tag. 

In mir steckt ganz viel von dieser Sanftmut, Weichheit, von Liebe und Sensitivität - nur bekommst du die vielleicht nicht beim allerersten Mal zu spüren, denn ich muss auch jeden Menschen dort abholen, wo er oder sie gerade steht.

Sanftmut, Weichheit, Intuition - all das sind Eigenschaften über die ich im großen Maße verfüge - aber eben auch Durchsetzungskraft, Mut, Stärke und Impulsgeben und so achte ich in mir in diesem heurigen Jahr 2021 verstärkt darauf, dass meine weibliche und meine männliche Seite in Gleichgewicht sind und falls sie es nicht sind, wieder dorthin zurück kommen. Wenn du als Frau geboren bist ist es nun mal deine Aufgabe zu mindestens 51 % dieses Frausein zu leben - 49 % darfst du dich aber auch den männlichen Qualitäten bringen.

Der Zustand hier auf der Erde der sich uns gerade im Außen darstellt hat ganz viel mit einem "Vergewaltigen" des Weiblichen, des Rezeptiven, des Sanftmütigen zu tun - auch die "Vergewaltigung" der Tiere ist darauf zurückzuführen, dass Tiere, wie auch der englische Begriff "Animal" vor Augen führt - der Seele und somit dem intuitiv weiblichen also der "Anima" näher stehen.

Darum mache ich, da ich eine Frau bin, auch Kraft-Tier-Yoga ... weil ich Tiere aus tiefstem Herzen liebe und mich mit ihnen verbunden fühle. Und jedes Mal, wenn ich mit einem Tier gemeinsam praktizieren (also diese Tiere sind dann immer auf geistig-seelischer Ebene anwesend) dann wird das Feld dieses Tieres gestärkt. Wenn du Liebe zu einem Tier oder einem Menschen empfindest und aussendest, dann stärkst du damit das sogenannte "Feld" dieses Tieres.

In diesem heutigen Textbeitrag ist das passende Krafttier zu dem oben besprochenen Thema eben das Seepferdchen - da das Seepferdchen durch sein spiralförmiges Schwänzchen die Fähigkeit bringt Energie nach innen (weiblich) oder nach außen (männlich) zu bringen. In meinem Fall war ich über viele Jahre viel zu sehr damit beschäftigt, meine Kraft nach außen zu bringen und mich somit auch in manchen Fällen bis an meine eigene Belastbarkeitsgrenze (und oft auch darüber hinaus) zu bringen.

Doch heute weiß ich diesen Tanz der Energien zu schätzen - ich nehme mir Zeit für mich - für meinen Rückzug - darauf, dass es mir gut geht, darauf, was mir gut tut und dann kann ich für ein paar Stunden oder Tage die Welt einfach auch mal Welt sein lassen und darauf vertrauen, dass sie sich auch ohne mich weiterbewegt. Und wenn ich den Impuls dazu habe, dann gehe ich wieder nach außen (Text schreiben z.B.) und trage zu diesem wertvollen und wichtigen Wandel in der Menschheitsgeschichte bei, was ich eben beizutragen habe. Ich liebe meinen Platz und bin absolut froh und freudig darüber meine Berufung seit vielen Jahren zu leben - im Innen wie im Außen.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel weibliche und viel männliche Kraft und das du die Fähigkeit in dir findest und entwickelst beide auszubalancieren.

Wenn du dir damit schwer tust - ich bin da.

Von Herzen

Yvonne

 

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