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In Patanjalis Yogasutras (I.2) ist Yoga als Prozeß definiert, die Aktivitäten des Geistes in die gewünschte Richtung zu lenken und diese Ausrichtung aufrechtzuerhalten, ohne abgelenkt zu werden.
Yoga setzt also Bewegung voraus - ob dies eine Bewegung des Geistes ist oder des Körpers ist (vorerst) zweitrangig, da Körper und Geist eine Einheit darstellen - also nicht getrennt voneinander existieren - und ein Ziel.
Dadurch dass wir uns ein Ziel setzen kann unsere Kraft, unser Potential in eine bestimmte Richtung gelenkt werden und Hindernisse auf dem Weg beseitigt werden. Wir können das Prinzip des Yoga also auf vielen Ebenen anwenden, ob im körperlichen Bereich (Asanas) oder im mentalen (Meditation) und natürlich auch in unserem alltäglichen Leben.
Yoga beschreibt daher einen Prozeß durch den ein Mensch zur Freiheit gelangen kann und seine wahres Selbst zu verwirklichen (Samadhi).

Die 8 Stufen des Yoga nach Patanjali:
Yama ......... Das Verhalten gegenüber anderen oder gesellschaftliche Disziplin
Niyama........ Der Umgang mit sich selbst oder individuelle Disziplin
Asana ......... Die Übung der Stellungen zur körperlichen Disziplin
Pranayama.... Die Beherrschung des Atems zur mentalen Disziplin
Pratyahara.... Das Sich-nach-innen-Ausrichten oder die Disziplin der Sinne
Dharana....... Konzentration
Dhyana ....... Meditation
Samadhi....... Selbstverwirklichung



